Mai 18, 2008

http://www.ubuntu.com/ weißt seit Anfang April mit großer Sehnsucht auf die neu erscheinende Ubuntu Version: Hardy Heron (Ubuntu 8.04) hin. Am 21. April war es dann soweit: Hardy Heron wurde endlich vom Storch (dem Logo der neuen LTS Version) gebracht.
Und Hardy kam mit gewohnter Bequemlichkeit: Einfach das Systemupdate ausführen, und schon ist man auf dem neuesten Stand. Mein alter Testrechner hat mit seinen Pentium II zwar annähernd einen Tag gebraucht, dafür hat alles komplett reibungslos funktioniert, und er war nach einem Neustart sofort einsatzbereit.
Also für jeden Ubuntuuser kann man nur sagen: Systemupdate ausführen und für Leute, die Ihr Linux nicht am Internet hängen haben: CD herunterladen, brennen und das neue Ubuntu erleben!


Ubuntu beziehen

April 7, 2008

Als ich meine Fba begonnen habe bin ich von einigen Sachen als Grundsatz ausgegangen:

Linux ist meistens frei erhältlich und vollkommen von Kosten befreit. Das Herunterladen einer Life-CD war für mich kein Problem, die 700mb virtuellen CDs lassen sich dann auch leicht brennen, und verwenden.

Mein privat gebrauch von Ubuntu, der Linux Diszi, die ich benutzte war damit auch schon gesättigt; doch was war mit meiner FBA, um eine Fachliche Umgebung herzustellen, habe ich mich dem gesamten Order-Prozedere eines Fiktiven Lehrers unterzogen, und eine gratis Life-CD bei Ubuntu angefordert.

Als heute die CDs kamen freute ich mich wie ein Kind, obwohl ich längst gebrannte hier hatte!

Hier ein Photo der CDs.

Da ich jetzt jedoch meine eigenen Ubuntu CDs in Händen halten kann, wundere ich mich doch etwas:

Der Vertrieb dieser CDs muss zweifelsohne etwas kosten: CDs kosten ein paar Cent, der Brennvorgang Zeit und speziell der Transport, nur… WER kommt dafür auf fragte ich mich.

Des Rätsels Lösung des gratis-beziehens solcher CDs liegt in Canonical ltd., eine Organisation zur Verbreitung Veröffentlichung und Unterstützung von OpenSource Projekten. Die angegebenen 13 Euro Cent zahlt also eine eigene Organisation, was den Verbrauchen im Endeffekt gar nicht berührt.

Und da soll noch mal jemand sagen, man bekäme auf dieser Welt nichts geschenkt.

-sogar bequemer nach-hause-service lässt sich bei Linux gratis in Anspruch nehmen.

Dann kann die Arbeit ja richtig starten, insofern…

genioe


Firefox auf dem Vormarsch

April 4, 2008

Der Open-Source Browser Firefox erlebt ständigen Zuwachs!

Das ist kein Geheimnis mehr, seit unzähliger Studien, die dies in den letzten Jahren im den eher kleinen Anwenderbereichen bewiesen.

Eine neue Studie jedoch besagt, dass der InternetExplorer-7 Konkurrent jetzt auch im kommerziellen Einsatz mächtig zulegt:

In Firmen sollen (bei 50000 geprüften Teilnehmern) 2007 statt ca 9% jetzt ganze 18% Firefox benutzten.

Im Os Bereich ist das Monopol Microsofts zur Zeit noch nicht gefährdet:Noch immer knappe 95% setzten Windows im gewerbsmäßigen Gebrauch ein, die restlichen 5% Teilen sich mit 4,2% Apples Mac OSX und 0,6% Linux-Diszis.

Steigend auch hier die Tendenzen der Microsoft Konkurrenz: von nur 0,1% auf immerhin 0,6% Linux und auch Mac konnte Gewinne verbuchen.

Ich werde auf jeden Fall weitere Studien mit großem Interesse verfolgen und weiter versuchen zu Publizieren.

soweit (MADE ON A MAC muss man sagen)

genioe


Konfiguration

März 27, 2008

Laut diesem Ubuntuusers Wiki Artikel habe ich meinen Server eingerichtet und tatsächlich: Dnsmasq ist einfach zu konfigurieren, kann trotzdem genau und eindringlich behandelt werden und hat damit viele Funktionen, und funktioniert tadellos!Die genaue Einstellung passiert über das Terminal: Das Terminal ist die Befehlszeileneingabe  unter eigentlich allen UNIX Systemen (Mac, Linux etc. sind Unix basierend). Die Datei /etc/hosts lässt die verschiedenen Dns Konfigurationen zu, womit der Dns Server schon fertig konfiguriert werden kann:Es muss nur die gewünschte IP, der Domänenname und der Computername angegeben werden.Zum dynamischen Verteilen der IP Adressen in einem Netzwerk gibt es das so genannte DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol). Um diesen Dienst nutzen zu können wird /etc/dnsmasq.conf bearbeitet (mittels Terminal & Editor mit dem Befehl: „sudo gedit /etc/dnsmasq.conf„). Danach muss der Dienst neu gestartet werden: „sudo /etc/init.d/dnsmasq restart„Am Server muss nun noch eine Statische IP eingegeben werden, am Client lediglich der Empfang von Dhcp Adresse aktiviert werden; alles via: „System/Systemverwaltung/Netzwerk“. Im Anschluss ein Screenshot eines Teils der Konfiguration Dnsconfgenioe  


Erster Erfolg

März 27, 2008

Nach langem hin und her, nervenzerreißender Fehlersuche und knapp vor dem Aufgeben, kann ich nun endlich meinen ersten großen Erfolg verbuchen:2 Von meinen 3 gewünschten ServerDiensten als Host laufen auf meinem Rechner jetzt perfekt. Und sogar schneller als ich es erwartet hatte.Nach Tagelangem probieren konnte ich nun endlich meinen Fehler entdecken:  Es war nicht, wie gedacht, die Software, oder Einstellungen, das einfachste ist halt doch meistens Schuld: Bei dieser Computer-Computer-Verbindung war natürlich ein Crossover Kabel nötig. Da ich in der Eile das erstbeste genommen habe, war das aber ein gepatchtes Kabel, somit hat mein Netzwerk nicht geantwortet.
Hier der Screen von den unglaublichen 0,14 Millisekunden Ping!  Ping
genioe 


Aufsetzten eines Virtuellen Servers

März 19, 2008

Der erste praktische Schritt, den ich getätigt habe, war, dass ich das von mir gewünschte Betriebssystem auf einer so genannten  Virtuellen Maschine installiert habe.

Da ich selbst Mac-User bin, habe ich dazu VmWare Fusion benutzt. Ich habe einen Edubuntu-Server installiert und alle Programm-Lösungen ausprobiert und Nachforschungen in diese Richtungen angestellt.

Zu meinem System:Ich benutze die Linux-Distribution EdUbuntu-server Gutsy Gibbon 7.10 i386Meine Clients sollen via LTSP (siehe Wikipedia) verbunden werden können und als thin client dienen. Das bedeutet, dass die Clients direkt auf dem Server Programme ausführen, und auf den jeweiligen Bildschirm des Clients übertragen. Auf diese Weise kann derjenige, der am Server sitzt (in diesem Fall der Lehrer) über ein einfaches Interface nach belieben allen Clients (Schülern) auf den Bildschirm schauen, den Eigenen „herzeigen“ also auf die Clients übertragen und nach belieben alle Prozesse sehen und sogar beenden.

Diese Technik ist mir besonders wichtig, und praktisch, da sie zum Einen dem Lehrer ungewohnt viele Möglichkeiten bietet, und zum Anderen die Clone-Rechner so gut wie gar nicht beansprucht. Das heißt sogar ein Client mit nur einer Grafikkarte und einer Netzwerk-logon-fähigen Netzwerkkarte kann einen vollen Computer ersetzten. Natürlich lässt sich auch ein alter Computer verwendet werden, der Edubuntu installiert hat.

Sollten alle Clients via LTSP verbunden sein, benötigt man zwar einen recht guten Server (ca 512mb Ram + 64 pro Client) aber Programme und Plugins, sogut wie alles muss nur 1 mal installiert werden, kann jeddoch auf jedem Rechner abgerufen werden. 

Von mir eingerichtete Systeme sollen aber nicht nur LTSP-fähig sein, sondern auch „Normale“ Clone-Clients sollen in meiner Anordnung auf die Festplatte des Servers zugreifen können und alle Programme selbst ausführen können.

Soweit erstmal von der theoretischen Seite;

Ausführung und Lösungen folgen im Laufe der Zeit.

genioe